Tante Mieke arbeitet ressourcenorientiert. Es werden also nicht Defizite in den Vordergrund gestellt, sondern durch Lob der Stärken soll Lust geweckt werden, sich an schwierigere Aufgaben heranzuwagen, um diese schließlich zu meistern. Darüber hinaus dienen wir Betreuerinnen als Vorbildfunktionen zur Vermittlung der für die Entwicklung wichtigen Inhalte. Grundlegend ist unser Zielgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe", da wir die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg zu selbstständigen und eigenverantwortlichen Menschen aktiv begleiten möchten und sie so motivieren, ihre Talente zu fördern und diese im Idealfall durch neue Talente zu ergänzen.
Die Richtlinien für Krippen-, Kindergarten-, Grundschul- und Hortpädagogik, den Ansatz des Empowerments nach Rappaport, die sozial- kognitive Theorie von Albert Bandura, der prozessual- systemische Ansatz von Silvia Staub- Bernasconi, Konzeptanlehnungen an die Montessoripädagogik und vor allem heilpädagogischorientierte wie auch kunsttherapeutische Ansätze nehmen wir unter anderem als Grundlage der konzeptionellen Umsetzung unseres Projektes.
"Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken"
Galileo Galilei
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Tante Mieke hat im Jahr 2006 den Rama Förderpreis erhalten.
Von 6000 Bewerbern wurden wir mit weiteren 99 Projekten ausgezeichnet. |